Die jährliche Augenuntersuchung

Die Hälfte aller Erblindungen könnte verhindert werden, aber dennoch steigt weiterhin die Zahl der Menschen, die einen Sehverlust erleiden. Die jährliche Augenuntersuchung ist äußerst wichtig, um Ihr Augenlicht und das Ihrer Familie zu schützen. Diese jährlichen Untersuchungen erlauben es Ihrem Augenarzt, Veränderungen im vorderen Augenabschnitt festzustellen, so dass Änderungen bei Ihrer Brillen- oder Kontaktlinsenstärke vorgenommen werden können. Zusätzlich muss Ihr Augenarzt Ihren Augenhintergrund, die Netzhaut (Retina), ansehen, um zu überprüfen, ob sie gesund und unverletzt ist und keine Zeichen einer Erkrankung zeigt. Viele Augenerkrankungen können erfolgreich behandelt und ein völliger Sehkraftverlust verhindert werden, wenn sie nur frühzeitig genug erkannt werden.

Eine regelmäßige Augenvorsorge durch eine jährliche Untersuchung kann sowohl Augenerkrankungen, als auch systemische (den ganzen Organismus betreffend) Erkrankungen aufdecken. Wenn diese Probleme unbehandelt bleiben, entsteht das Risiko einer Behinderung und einer Einschränkung Ihrer Leistungsfähigkeit. Die Ziele einer Augenuntersuchung sind, sowohl Beeinträchtigungen des Auges und der Sehkraft zu minimieren oder zu verhindern, als auch mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen, um zu vermeiden, dass sie sich negativ entwickeln und so möglicherweise zu einem Sehkraftverlust führen.

Die am weitesten verbreitete Veränderung am Auge ist der Refraktionsfehler – die Notwendigkeit, die Sehkraft des Auges mit Hilfe von (Brillen-)Gläsern zu korrigieren. Die drei am weitesten verbreiteten Refraktionsfehler sind die Myopie (Kurzsichtigkeit), die ungefähr 25% der Bevölkerung betrifft, die Hyperopie (Weitsichtigkeit) und der Astigmatismus (Stabsichtigkeit, Hornhautverkrümmung), von der 50-60% der Bevölkerung betroffen sind.

Presbyopie, der altersbedingte Verlust der Akkommodationsfähigkeit (Altersweitsichtigkeit) führt zu einem Bedarf der Lesebrille, beginnt zwischen 38 und 45 Jahren und betrifft nahezu 100% der Bevölkerung ab einem Alter von ungefähr 50 Jahren. Katarakt (Verlust der Klarheit der natürlichen Augenlinse) beeinträchtigt schätzungsweise rund 40% aller Individuen zwischen 52 und 64 Jahren. Aber hiervon erleiden nur etwa 5% einen erheblichen Sehverlust. Nahezu jeder entwickelt zwischen seinem 75. bis 85. Lebensjahr einen gewissen Grad an Katarakt. Die Katarakt wird normalerweise ambulant entfernt – mit hervorragenden Ergebnissen.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Erkrankungen der Netzhaut und Zustände des Auges, die zu einem Verlust der Sehkraft führen können. Auch Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck können durch eine Augenuntersuchung erkannt werden. Nebenwirkungen von Medikamenten können u. U. ebenso bei einer Augenuntersuchung beobachtet werden. Eine frühe Erkennung spielt die Schlüsselrolle für die Behandlung und den Erhalt des Augenlichts.

Deshalb: Schützen Sie Ihre Sehkraft und die Ihrer Familie durch eine jährliche Augenuntersuchung mit dem optomap-System.